Schwein Buch rot Weihnachten mit Mookie Laura Wohnlich Heyne

Buchtipp: Mookie Weihnachten mit Schwein

Rezension

Ein Hausschwein – das wäre der größte Herzenswunsch eines meiner Kinder vor einigen Jahren dank Youtube und Tiktok gewesen. Jetzt fiel mir das Buch „Mookie Weihnachten mit Schwein“ von Laura Wohnlich in die Hände. Ich bin eigentlich überhaupt nicht eine Frau, die Weihnachtsromane liest, aber dieses Buch hat mir so gut gefallen, zunächst einfach nur wegen des Covers und des entzückenden Vorsatzpapiers (2. Bild) und dann war doch wirklich die Geschichte an sich so schön – nicht voraussehbar ist, voller Herzlichkeit aber ohne triefenden Kitsch, wirklich schön und empfehlenswert.

Jedes Mal, wenn Joachim sich hier Bier kaufte, schämte er sich und verstaute alles tief in seinen Taschen, als sei es für später oder jemand anderen gedacht, doch sobald er auf der Straße war, schraubte er bereits den Deckel auf…

Joachim hat eine Sinnkrise, beruflich wie in der Liebe und überhaupt. Er versumpert, um es im Austriazismus auszudrücken zu Hause, ernährt sich von Alkohol und Dosenravioli, raucht Joints. Am 23. Dezember bekommt er ein Hausschwein geschickt, ohne Absender, nur mit einem Weihnachtsgruß. Das Schwein, später wird es Mookie heißen, ist unglaublich liebenswert, erstaunlich handsam und stubenrein. Wer hat ihm wohl dieses Schwein geschickt? Joachim wagt sich nach Wochen unter die Menschen um die Antwort herauszufinden. Schöne (aber nicht kitschige) Begegnungen geschehen.

Herzliche Gratulation an Laura Wohnlich zum gelungenen Buch. (erschienen im Heyne-Verlag)

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