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Das Buch Anna

15 Jahre schlummerte die Idee in Sue Monk Kidd einen Roman über Jesus Frau zu schreiben. Dann gab sie ihr den Namen Ana und begann zu schreiben.

Wie soll ich dieses Buch nur in Worte fassen?

„Man erwartet von mir, dass ich heirate“ sagte er. „Das erwartet man von allen Männern. Der Talmud billigt es nicht, wenn ein Mann keine Frau hat.“

Der Roman beginnt im Jahr 16 n. Chr. in Sepphoris. Ana ist 14, aus reichem Haus und sollte mit einem um viele Jahre älteren, abstoßenden Witwer verheiratet werden. Eine arrangierte Ehe, damit der Vater endlich zu Landbesitz kommt. Ana wehrt sich aufs Heftigste. Schwer hat sie sich als Mädchen den Zugang zu Tinte und Papyrus erkämpft. Das Lesen und Schreiben ist ihr Lebensinhalt. Sie notiert Frauenschicksale, doch all das soll sie mit der Heirat aufgeben.

Mit dem Jahr 60 nach Christus endet der Roman in Ägypten, dazwischen liegen bekannte und fiktive Wegstücke die Ana mit Jesus oder alleine in Nazareth, Jerusalem und Ägypten geht. Hauptperson bleibt Ana und eine wichtige Nebenrolle erlangt ihre Tante Yaltha. Ihrer beider Geschichte ähnelt der von Ruth und Noomi in Ansätzen und ist für mich der spannendste Part im 570 Seiten starken Roman.

Der Hauptgrund, dass ich zu diesem Buch griff, war Neugierde und die Bequemlichkeit, mir neutestamentliche Zeitgeschichte mit einem Roman anschaulicher anzulesen als mit einem Lehrbuch. Die Autorin erzählte hervorragend. Als ich die letzte Seite gelesen hatte, war da aber viel mehr mit mir passiert. Ich war geplättet von einer mutigen, gläubigen und sich treuen Ana, die ihre Aufgabe, das Los der Frauen für die Nachwelt aufzuschreiben, nie aus den Augen verlor und festgemauerte Gegebenheiten ins Wanken brachte.

Ich könnte noch so viel über das Buch schreiben, möchte noch so viel dazu sagen, doch alles weitere wäre spoilern. Vermutlich wäre es das perfekte Buch für einen Lesekreis.

Aus dem Amerikanischen von Judith Schwaab.

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