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flüchtig

Hubert von Goisern hat unter dem bürgerlichen Namen Hubert Achleitner seinen ersten Roman veröffentlicht.

Er schreibt von Maria. Maria und Wig sind seit vielen Jahren verheiratet. Von einem Tag auf den anderen kündigt sie ihre Arbeit, vernichtet ihre SIM-Karte, verschwindet spurlos mit dem Auto von Wig. Eine gute Grundidee für einen Roman. Sofort werfen sich Fragen auf, warum macht sie das nur?

Mit zahlreichen Nebengeschichten erzählt Achleitner gewollt viel, womöglich zuviel andres für mein Empfinden.


„Wenn es Gott gab, dann war Gott eine Frau, und sie lag neben ihm.“

Naja.


Ich mag viele Musikstücke von Hubert von Goisern, seine kritischen oder poetischen Liedtexte, seine klangliche Vielseitigkeit. So ging ich auch davon aus, dass er als Vollblutmusiker viel mehr Begeisterung und Erzählkunst über Musik einfließen lassen würde. Über kurze Strecken fand ich seinen Schreibstil immer wieder gut, dann klangen Dialoge doch relativ banal.

Einige Stichwörter zum Inhalt: Lehrer, fremdgehen, Joint, Bankkauffrau, Regenbogenszene, Griechenland, Affäre, Tessler, Mönchsrepublik, Kanzler-Kurz-Kritik

„flüchtig“ ist Ende April 2020 bei Zsolnay erschienen.

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