Christine Neureiter-Schlack Literatur aus Österreich und anderswo Lesetipps glesnundgschriem.at glesn und gschriem chrisinsta.liest

Kaffee und Zigaretten

Ferdinand von Schirach hielt 2017 die Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele. Sofort mochte ich seine Stimme und seine Art zu erzählen. Trotzdem dauerte es noch drei Jahre bis ich ein Buch von ihm las.

In „Kaffee und Zigaretten“ erzählt er fragmentartig, sehr persönlich über seine Jugendzeit, mit 15 wollte er sich erschießen. Von seinen Vorfahren, sie waren hohe Personen im NS-Regime, erzählt er mit Scham. In anderen Kapiteln bringt er Gerichtsfälle, zeigt stets das Dilemma das einer Tat vorausging. Schirach schreibt äußerst gut lesbar, seine kurzen Kapitel gleichen Parabeln. Ferdinand von Schirach ist Anwalt für Strafrecht und schreibt seit 2009 sehr erfolgreich Bücher.

Das ist eine Leseempfehlung!

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