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Normale Menschen

Schwupps, schon ist das Wollpullover-Wetter da, die ideale Witterung zum Lesen.

„Normale Menschen“ erzählt von Marianne und Connell. Die beiden jungen Menschen sind, wenn sie gerade ein Paar sind, ein ungleiches. Ungleich im familiären und finanziellen Background, in ihrer Attraktivität.

Ihre Liebe ist stetig auf On oder Off. Sind sie zusammen, so steht einer nicht öffentlich zum anderen.

Wie erging es mir beim Lesen? Auf der ersten Hälfte der ersten Seite des ersten Kapitels kommt bereits jemand REIN, geht sie den Flur RUNTER und PELLT sich Mutter Lorraine die Gummihandschuhe ab. Gott sei Dank wiederholen sich diese Wörter nicht in der Folge. Bis zur Mitte des Buches las ich sehr geduldig das Dahingeplätscher und folgte den Dialogen, die gänzlich auf Anführungszeichen verzichteten, was nicht unbedingt für Klarheit im Fließtext sorgte.

Da sich einfach keine Spannung aufbaute überblätterte ich den Rest sehr großzügig.

Hab ich im „internationalen Bestseller, im „besten Roman des Jahres“ und im „zukünftigen Klassiker“ Wichtiges übersehen? Worin erschließt sich der Hype um „Normale Menschen“? Vielleicht bin ich ein zu normaler Mensch um dies zu erfassen?

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